„Wir sind doch nicht aus Zucker!“

Kompliment und Dank an die über 50 Teilnehmer, die zusammen mit ARZ und CIDA die „Schatzinsel Kühkopf“ erkundeten.

Ein paar Schauer konnten die Teilnehmer beim Business Fitness Tag, zu dem ARZ und CIDA eingeladen hatten und der von der apoBank unterstützt wurde, nicht erschüttern. Kompliment und Dank an alle, die wetterfest und gut gelaunt die „Schatzinsel Kühkopf“ erkundeten.

Nach gemeinsamem Frühstück stellte Förster Peter Hahn und Team das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue spannend und detailreich vor. Unter dem Dach des Umweltzentrums wurden die Wandergruppen eingeteilt und schon ging es los. Wer nicht so weit wandern und dafür mehr über die Entstehung und Geschichte des Kühkopfs wissen wollte, schloss sich der ersten Gruppe an. Entlang des Hirschkäfer-Wegs wachsen hier über 200 alte Apfelsorten, teilweise in Alleen.

In herrlicher Landschaft bot die Wanderung viel Wissenswertes rund um die Flora und Fauna. Danach konnten wahlweise die Naturkunde-Ausstellung im Umweltzentrum oder das Museum des Hofguts Guntershausen besucht werden. Neben wechselnden Sonderausstellungen wird dort eine Dauerausstellung zur lokalen und regionalen Geschichte der Region um den Kühkopf gezeigt.

Die zweite Gruppe erwanderte mit respektablen 13 Kilometern den Kühkopf bis an den Neurhein. Peter Hahn berichtete dort über die Geschichte der Rhein-Begradigung unter Johann Gottfried Tulla: Weil es zu dieser Zeit noch kein schweres Gerät gab und Erdreich nur mit Schaufeln, Schubkarren und Pferdefuhrwerken bewegt werden konnte, grub man kein neues Flussbett, sondern schmale Kanäle, durch die sich das Wasser eine Abkürzung zwischen den Flussschleifen bahnen konnte. Die Erweiterung auf die volle Flussbettbreite übernahm somit der Fluss selbst.

Nachdem alle Gruppen von ihren Naturerkundungen zurückgekehrt waren, fand man sich am Abend in einem nahegelegenen Restaurant ein und genoss ein leckeres Buffet mit griechischen Spezialitäten. Der Abend bot Zeit für individuelle Gespräche, Anregungen und Raum für Kritik. Das Team aus ARZ und CIDA-Mitarbeitern nahm vor allem Wünsche und Anforderungen an die Warenwirtschaft CORA mit. Viel Interesse bestand an aktuellen digitalen Lösungen wie der App APOJET und der Online-Erfassung von Hilfsmittelbelegen.